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Blendenstufe

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Blendenstufen
In der Fotografie wird die ganzheitliche Belichtung oft über den Begriff Blende definiert. Hierzu möchte ich auf die heutige fest definierte Blendenreihe eingehen.

 


Das wiederum bedeutet, dass man ein gleich belichtetes Bild bei einer halben Blendenstufe weniger oder bei der halben Verschlusszeit erhält.

Blendenstufe
Angabe des Verhältnisses zwischen zwei unterschiedlichen Blendenöffnungen. Wird eine Blende um eine ganze Blendenstufe geschlossen, lässt sie nur noch halb soviel Licht durch.

Blendenstufe
Relatives Belichtungsmaß; bedeutet, daß man die Blende um einen vollen Schritt öffnen oder schließen muß, um die gleiche Schwärzung des Filmmaterials zu erzielen. Entspricht der Verdoppelung (eine Blendenstufe mehr) bzw.

Jede Blendenstufe reduziert also das auf den Film einfallende Licht auf die Hälfte des vorigen Wertes.

Von einer Blendenstufe zur nächsten verdoppelt bzw. halbiert sich die Lichtmenge, bei Verdoppelung der Blendenzahl (zum Beispiel von 8 auf 16) reduziert sich die Lichtmenge also auf ein Viertel.

Immerhin 2 Blendenstufen holst Du mit dem Film raus und kannst Fotos realisieren, die ansonsten nicht möglich wären.

Eine ganze Blendenstufe lässt doppelt so viel Licht durch oder halb so viel, eine halbe 1,41 mal, eine drittel 1,26 mal so viel.
Stichwörter:
Blende
Blendenzahl
Belichtung
Lichtmenge
Lichtstärke ...

Hier sind drei Blendenstufen abgebildet. Von links nach rechts gesehen ist das eine große Blende, eine mittlere Blende und eine kleine Blende. Die Erste lässt viel Licht durch das Objektiv, die Dritte nur sehr wenig Licht.

4x = 4-fach = 2 "Blendenstufen" Lichtverlust
8x = 8-fach = 3 "Blendenstufen" Lichtverlust
2.) 1.0 / 2.0 / 3.0 usw. gibt den Dichtewert als Zehnerexponent an: ...

Die in vielen Kameras oder Objektiven vorhandene Bildstabilisierung bringt einen Zuwachs von etwa zwei bis fünf Blendenstufen - das hört sich erst einmal enorm an.

Schon eine um eine Blendenstufe reichlichere Belichtung führt zu einer Überbelichtung des Blaukanals, dessen Tonwerte an den rechten Rand rücken.

Formel zur Berechnung von Blendenstufen
Der Faktor zum Berechnen einer ganzen Blendenstufe ist ist 1/√ 2. Die Wurzel aus 2 beträgt 1,414. Der Kehrwert hieraus ist 0,707.

Bei Schwarz-weiß-Filmen kann ein Film mit ISO 400/27° in der Regel wie ISO 1600/33° belichtet und um zwei Blendenstufen gepusht entwickelt werden.

Der Motivkontrast wird zumeist in Blendenstufen angegeben. Eine normale Landschaftsaufnahme hat zum Beispiel ein Kontrastverhältnis zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle von 1:30. Dies entspricht ungefähr 5 Blendenstufen.

Aufgrund der eingeschränkten Variationsmöglichkeiten, die der Blendenautomatik an unterschiedlichen Blendenstufen zur Verfügung stehen, ist jedoch die Zeitautomatik (A, AV) häufig die bessere Wahl.

Und zwar um etwa eine Blendenstufe bei einem Abbildungsmaßstab von 1:2 und zwei Blendenstufen bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Dieser Effekt tritt bei vielen Makro-Objektiven auch auf.

So erhält man die verschiedenen Blendenstufen. Öffnet man die Blende um eine Stufe, dann muss man gleichzeitig die Verschlusszeit um eine Stufe verlängern. Diesen Prozess können auch in Kameras eingebaute Belichtungsautomatiken übernehmen.

Oft wird sie nicht in vollen oder halben Blendenstufen angegeben, sondern in Zwischenwerten. Da Aufnahmen mit ganz geöffneter Blende verschiedene Probleme nach sich ziehen, u.a. geringe Schärfentiefe, hohes Gewicht etc., ist die max.

Blendenstufen).
Wenn Sie nun den Mittelweg wählen und mit Blende 5.6 für den Automatikblitz, aber 1/ 15 Sekunde für das Saallicht (bei Blende 5.6) fotografieren, sind es nur noch 2 Stufen Unterbelichtung für das vorhandene Licht (von 1/ 4 bei 5.

: 103 mit 8-facher Belichtungszeit- Verlängerung, entsprechend 3 Blendenstufen
106 = 64-fache Verlängerung, entspr. 6 Blendenstufen
110 = 1000-fache Verlängerung, entspr. 10 Blendenstufen
Polarisationsfilter haben einen Faktor von 1,8 - 2,5 fach.

Eine aus drei Einzelaufnahmen bestehende Belichtungsreihe sollte dann eine Aufnahme beinhalten, die mit den vom Belichtungsmesser angezeigten Werten erfolgt ist, sowie eine Aufnahme mit einer Unterbelichtung um eine Blendenstufe, ...

Die Korrektur einer Unterbelichtung von einer Blendenstufe ist mit weniger Verlust behaftet, als wenn das Bild um eine Blendenstufe überbelichtet ist.

Die Blendenwerte eines Objektivs sind immer so gewählt, dass beim Wechsel um eine Blendenstufe die Lichtstärke sich um den Faktor 2 verändert. Beispielsweise halbiert sich die Fläche der Blendenöffnung beim Wechsel von Blende 5.6 auf 8.

5 Blendenstufen abbilden. Daher werden alle Teile außerhalb dieses Kontrastumfangs unter- bzw. überbelichtet dargestellt. Du musst Dich wohl oder übel entweder für eine korrekte Belichtung der hellen oder der dunklen Motivteile entscheiden.

Eine weitere Sparmaßnahme der Hersteller ist die Reduzierung der Blendenstufen.

Die Stärke eines Graufilters wird als Filterfaktor, in Blendenstufen oder in Dichte angegeben.
Hat er z. B. eine Stärke von zwei Blendenstufen, so lässt er nur noch ein Viertel des Lichts hindurch.
Statt 1/1.

Gemessen wird die Korrektur in Blendenstufen. Die meisten Kameras erlauben die Korrektur in 1/3 oder ½ Blendenstufen, manche aber auch in beiden Schritten bis plus oder minus 2 ganze Blenden.

Man kann nun bläuliche Korrekturfilter verwenden, die aber 1-2 Blendenstufen an Licht schlucken (vergleiche 2.4.1), oder man nimmt eben einen speziellen Kunstlichtfilm, der auf dieses Licht abgestimmt ist.
1. Achtung! ...

Wenn wir ohne einen genaueren Blick auf diesen Bereich einfach die Zeit-Blenden-Kombination ausgeselesen haben, sind wir gerade auf dem besten Weg ein um 3 Blendenstufen unterbelichtetes Bild zu produzieren! ...

Bei manchen Zoomobjektiven hängen die verfügbaren Blendenstufen auch noch von der eingestellten Brennweite ab. Zoomobjektive mit einer gleichbleibenden, kleinsten Blendenstufe sind in der Regel teurer.

Das Objektiv sollte ausreichend lichtstark sein, dafür werden Sie nicht nur bei schlechtem Licht dankbar sein, sondern auch dann, wenn es um höchste Abbildungsqualität geht, denn dafür zählen die Blendenstufen zwischen offener Blende und Blende acht.

Zum Belichtungsausgleich bei Gegenlicht an Kleinbildkameras dienende Taste, die eine Öffnung der Blende um 1,5-2 Blendenstufen hervorruft.

Zur Bezeichnung der Blendenöffnung wird eine genormte Zahlenreihe verwendet ( ... 2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 ...). Zwischen jeder Blendenstufe (Blendenzahl) wird die Lichtintensität verdoppelt bzw. halbiert.

Die Belichtungszeit kann auf einen Wert im Bereich von 30 Sekunden bis 1/8.000 Sekunde oder auf Langzeitbelichtung mit unbestimmter Belichtungszeit eingestellt werden. Die wählbaren Blendenstufen hängen jeweils vom montierten Objektiv ab.

ASA ist linear (arithmetisch), das heißt ein Film mit 200 ASA ist doppelt so empfindlich wie ein Film mit 100 ASA, er ergibt somit ein gleich belichtetes Bild bei der halben Verschlusszeit oder bei einer Blendenstufe weniger.

Typ ist bei Großformatkameras der verkittete Doppelanastigmat. Entfernt man hier den vorderen Objektivteil, verlängert sich die Brennweite des verbleibenden Teils auf das Doppelte. Allerdings verringert sich auch die Lichtstärke um zwei Blendenstufen.

Sehen Sie noch: Blende, Licht, Kamera, Belichtung, Fotograf

 
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