Bokeh - das schöne, scheue Geschöpf der Unschärfe 2009-08-17 Der Marchesi ("Handbuch der Fotografie") kennt es nicht, der Walter ("MediaFotografie - analog & digital") ignoriert es, kaum ein aktuelles fotografisches Lehrbuch befasst sich damit.
Bokeh Unter Bokeh versteht man die Art der Darstellung der unschar-fen Bereiche im Bild. Diese Darstellung ist abhängig von verschiedenen speziellen Objektivparametern, neben anderem auch von der Blendenform (Anzahl der Blendenlamellen).
Bokeh ist die subjektive Qualität des unscharf abgebildeten Raums, die Güte der Unschärfe. Was außerhalb der Schärfentiefe - dem scharf abgebildeten Raum - liegt, kann mehr oder weniger gefällig abgebildet werden.
Bokeh Objektiv Als Bokeh wird das Rendering des Unschärfebereichs eines Objektivs bezeichnet.
Bokeh Bokeh ist ein japanische Begriff (boke), der die rein subjektiv empfundene Schönheit bzw. Ästhetik der unscharfen, verschwommenen Bereiche im Bild beschreibt.
Bokeh ist kein esotherischer Unfug, sondern eine Objektiveigenschaft wie etwa chromatische Aberration, Verzeichnung etc... Der Ausdruck stammt aus dem Japanischen und bezeichnet die Abbildung des unscharfen Vorder- und Hintergrundes am Foto.
Hier kann man das Bokeh sehr exakt steuern, indem man die Form der Iris (Anzahl der Lamellen), den Radius (die Blendenöffnung), die Wölbung der Irisblende (also ob die Kanten der Lamellen gerade oder bogenförmig verlaufen) und ihre Drehung einstellt.
Man spricht, um den Eindruck der Schärfeauflösung vor und hinter der Schärfeebene zu beschreiben, vom Bokeh eines Objektivs. Spiegelobjektive haben keine Blende, bei ihnen haben die Unschärfekreise die Form der ringförmigen Eintrittsöffnung.
Ein weiterer Vorteil der längeren Brennweite ist das Bokeh, welches dadurch entsteht. Das bedeutet, dass der Hintergrund mit zunehmender Brennweite stärker verschwimmt und die portraitierte Person so vom Hintergrund freistellt.
o "angenehmere" Highlights im unscharfen Bereich, auch "Bokeh" genannt * Blitzsynchronisation bei allen Belichtungszeiten möglich * Ist im Gegensatz zum Schlitzverschluss auch bei großen Filmformaten sinnvoll anwendbar ...
Deep focus cinematography (Möglichst große Schärfentiefe im Film) Focus stacking (Erzeugung von Bildern mit außergewöhnlich großer Schärfentiefe) Bokeh (Erscheinungsbild im unscharfen Entfernungsbereich) ...
- dazu gehören natürlich das übliche Drehen von Fotos, aber auch Text einfügen (inklusive der nicht immer möglichen Auswahl von Farbe, Größe, Font und Ausrichtung des Texts), kleinere Zeichnungen im Bild und weitere Änderungen (Bokeh, ...
Bokeh Mit diesen Objektiven kann nur in Zeitautomatik fotografiert werden, da die Blende ja fest vorgegeben ist.
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