Die Dioptrienzahl spielt auch in der Augenoptik eine Rolle. Hier wird die Stärke von Korrekturgläsern bei Fehlsichtigkeit in Dioptrien angegeben.
Je stärker der Nahvorsatz (größere positive Dioptrienzahl), desto mehr werden auch die Restfehler des Grundobjektivs verstärkert (Chromatische Aberration, Bildfeldwölbung, Verzeichnung).
Anhand der Dioptrienzahl kann man übrigens leicht die Brennweite der Vorsatzlinse durch Kehrwertbildung ausrechnen. 0,5 Dioptrien entsprechen 1 / 0,5 = 2 m Brennweite.
Um die Brennweite einer Nahlinse, und damit den Abstand der Schärfenebene vom Objektiv, zu berechnen, teilt man 1000 mm durch die Dioptrienzahl.
Die Brennweitenveränderung durch Vorsatzlinsen wird mit dem Maß für die Brechkraft der Linsen, der Dioptrie (Dioptrik, griechisch = Strahlungsbrechungslehre), berechnet. Die Brennweite ist dabei der rezproke (umgekehrte) Wert der Dioptrienzahl. z.b.
Gängige Stärken sind beispielsweise +1,+2,+3 oder +4 Dioptrien. Je höher die Dioptrienzahl, desto näher kann man an das Motiv herangehen. Gleichzeitig kann das mit einer Nahlinse versehene Objektiv aber nicht mehr auf unendlich scharfstellen.
Man berechnet also Brennweitenveränderungen durch Vorsatzlinsen mit der Dioptrie (aus dem Griechischen: Dioptrik = Strahlungsbrechungslehre). Dabei ist die Brennweite der reziproke (umgekehrte) Wert der Dioptrienzahl; ...
Sie sind preiswert und haben keinen Einfluss auf die Lichtstärke des Objektivs, sie sind daher ein günstiger Einstieg in die Welt der Makrofotografie. Ihre Stärke ist meistens in Dioptrien angegeben, 1000 mm dividiert durch die Dioptrienzahl ergibt ...
Sehen Sie noch: Fotografie, Dioptrie, Dioptrien, Linsen, Fotograf
|