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Freihändig

Fotografie Förderliche BlendeFresnellinse

Da Sie die Belichtungszeit bei dieser in aller Regel freihändig durchgeführten Technik wegen Verwackelungsgefahr nicht beliebig verlängern können, sind lichtstarke Objektive und hochempfindliche Filme oder Kamera-Chips erforderlich.

 


Der Modus Kurve durch Ziehen verändern ermöglicht Ihnen, die Tonwertverschiebung punktgenau selbst festzusetzen, indem Sie freihändig die Tonwerte in das Koordinatensystem einzeichnen.

Hochformataufnahmen sind freihändig beinahe unmöglich, da die spiegelverkehrten Bewegungsabläufe kaum zu beherrschen sind, daher ist der Lichtschachtsucher vor allem bei Mittelformatkameras 6 x 6 verbreitet, bei denen es ein Hochformat nicht gibt.

Ein empfindlicherer Film ermöglicht freihändiges Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen, höhere Blitzreichweiten und kürzere Belichtungszeiten.

Das funktioniert auch freihändig erstaunlich gut, man kann natürlich auch die Kamera auf einem zweiten Stativ montieren, oder mit Adaptern am Okular befestigen.

Es gibt eine Faustregel, die in Abhängigkeit von der eingestellten Brennweite besagt, wie lange die Belichtungszeit mindestens sein muss, so dass eine freihändig gehaltene Kamera noch ein scharfes Bild liefert: Gemäß dieser Faustregel muss die ...

BEISPIEL zur Faustregel der freihändig zu haltenden Belichtungszeit:
Normalobjektiv Brennweite 50mm =
max. Belichtungszeit 1/50 sek,
Teleobjektiv Brennweite 300mm =
max. Belichtungszeit 1/300 sek!
Weitwinkelobjektiv Brennweite 28mm =
max.

So ermöglicht ein höher empfindlicher Film freihändiges Fotografieren ohne Stativ auch bei schlechten Lichtverhältnissen, kürzere Belichtungszeiten und höhere Blitzreichweiten sind möglich.

Bei einem Normalobjektiv (50 mm) gilt 1/60 Sekunde als längstmögliche Belichtungszeit beim freihändigen Fotografieren. Bei Weitwinkel- und Teleobjektiven sind die zulässigen Verschlußzeiten etwas anders.

Wenn das Licht partout nicht mehr ausreicht, um freihändig einen Film vernünftig zu belichten, bleiben nur 3 Lösungsmöglichkeiten: Entweder ein Stativ, künstliche Dauerbeleuchtung oder ein Blitzgerät verwenden.

Doch freihändig zu fotografieren ist zu gefährlich. Hier hilft ein kleines Zangenstativ mit Kugelgelenk (LK Mount Kamera, siehe weiterführende Links), welches sich z. B. am Bike-Lenker befestigen lässt.

Für Kleinbildkameras gilt die Faustregel: Bis zum Kehrwert der Brennweite kann man gerade noch freihändig fotografieren, ohne zu verwackeln. Für längere Zeiten sollte man ein Stativ verwenden.

Sie können aber auch freihändig eine Auswahl mit dem Lasso vornehmen. Im Freihandmodus folgt das Lasso, die Auswahllinie, direkt der Mausbewegung. Das ist schwierig zu steuern, besser geht es mit einem Grafiktablett.

Natürlich bekommt man für das Mehr an Geld auch ein Objektiv, mit dem man vielleicht noch freihändig arbeiten kann, wenn man mit einem billigeren schon ein Stativ benutzen müsste, aber im Prinzip ist es wirklich so.

Da man durch den Sucher auch nur mit einem Auge schaut, ist es naheliegend, daß man eine freihändig gehaltene Kamera unwillkürlich so ausrichtet, daß man das Objekt, das einem am wichtigsten erscheint, in der Mitte positioniert, ...

Einen echten prak-tischen Nutzen bietet der Bildstabilisator, indem er das Mitführen eines Stativs erübrigt und neue foto-grafische Arbeits- und Sichtweisen ermöglicht: unbemerkte Schnappschüsse aus großer Entfernung, freihändige Objektverfolgung ...

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