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Gelatine

Fotografie GehäuseGelbfilter

Das Gelatineverfahren beruht auf folgenden Grundlagen: Löst man die aus tierischen Knochen und Häuten bestehende Gelatine mit Kaliumbromid (veraltet: Bromkalium) in Wasser auf und setzt (im Dunkeln) Silbernitrat (salpetersaures Silber) zu, ...

 


Gelatine
Kolloidales Bindemittel, in dem die Silberhalogenide einer fotografischen Schicht eingebettet werden (Emulsion). Gelatine wird aus tierischen Häuten und Knochen gewonnen und kann bis heute durch keine andere Substanz ersetzt werden.

Aus Gelatine, Glas, Acetat oder Kunststoff bestehende Objektivvorsätze, die durch ihre Einfärbung eine bestimmte Wellenlänge des Lichtes absorbieren und auf diese Weise die Farbzusammensetzung des Bildes beeinflussen.

Es folgt das Auftragen einer Gelatineschicht und deren Sensibilisierung durch das Bad in einer Kaliumdichromat-Lösung. Nach der Belichtung mit einem orginalgroßen Diapositiv findet die Entwicklung in warmem Wasser statt.

Schwarzweißfilm besteht aus einer Emulsion aus in Gelatine gebetteten Silberhalogeniden auf einem flexiblen Schichtträger. Dieser Film gibt die Farben eines Motivs in adäquaten Grautönen wieder.

Andernfalls kann man oft Gelatine- oder Glasfilter in eine kleine Halterung hinter der Hinterlinse einschieben/einschrauben.

Später folgte im Jahr 1879 die Entwicklung des Chlorsilbergelatine-Verfahrens zusammen mit G. Pizzighelli.

Baryt = Bariumsulfat in Gelatine. Barytpapier ist Fotopapier, das aus einer ca. 0,015mm starken Barytschicht und einem saugfähigen Papierfilz als Schichtträger besteht.

Der Blaufilter im ersten Foto (Cokin 025 ≈ Kodak Gelatinefilter 82C ≈ -45 Mired) eliminiert leichte Rotstiche, zum Beispiel bei tiefstehender Sonne.

Barytpapier hat unter der lichtempfindlichen Schicht, die in Gelatine eingebettet ist, eine barytiertes Papier, das sehr weiß ist.

Gefärbte Scheiben aus Glas, Gelatine oder Acetat, die das durch sie hindurchdringende Licht verändern, vor allem im Hinblick auf die Farbzusammensetzung.
Fish-Eye-Objektive ...

Filter sind durchsichtige Objektivvorsätze aus Glas, Kunststoff oder Gelatine, die meist bestimmte Wellenlängen (Farbanteile) des Lichts absorbieren und dadurch das Bildergebnis verändern.
Fisheye Objektiv ...

Die Filter gibt es als Glasfilter und als Gelatinefilter (z.b. Kodak).
Um einen Filter und einen Verlängerungsfaktor zu vermeiden gibt es auch Kunstlichtfilme die für eine bestimmte Farbtemperatur korrigiert sind.

Diese werden nach dem Entwickeln und Fixieren heiß gewässert, so daß (ähnlich wie bei der Siebbeschichtung im Siebdruck) die nicht gehärtete Schicht-Gelatine ausgewaschen wird.

das Cokin-Filtersystem, in dem ein Filterhalter aufs Objektiv geschraubt wird, und dann nur die Filter eingestezt werden. Es gibt Filter mit schraubfassung, die aufs Objektiv geschraubt werden. Filter gibt es aus Glas, Plastik oder Gelatine.

* Albumindruck (1848), Niepce de Saint-Victor
* Nasses Kollodiumverfahren (bzw. Kollodium-Nassplatte; 1850/51), Frederick Scott Archer und Gustave Le Gray
* Gelatine-Trockenplatte (1871), Richard Leach Maddox ...

Da in diesem Fall der Filter bei der Berechnung des Objektivs berücksichtigt wurde, muss immer ein (Klarglas-)Filter in der Schublade vorhanden sein. Letzlich gibt es noch Halterungen für Gelatinefilter, die optisch sehr gut und preiswert, ...

Diese Eiweiß-Lasur Farbe ist pigmentfrei und zieht in die Gelatineschicht des Fotos ein und ist somit wischfest, bzw bekommt man sie gar nicht mehr ab.

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