Man kann durch Verlängern der Entwicklungszeit die Unterbelichtung eines ganzen Films in gewissen Grenzen ausgleichen (Push-Entwicklung) oder durch Verkürzen der Entwicklungszeit eine Überbelichtung (Hold-Entwicklung).
Einen Kodakt T-Max 3200 kann man durch eine entsprechende Push-Entwicklung beispielsweise ohne weiteres um zwei Blendenstufen niedriger belichten, also absichtlich unterbelichten.
Dies wird für eine empfindlichkeitssteigernde Entwicklung hochempfindlicher Schwarzweißfilme genutzt, die auch Push-Entwicklung genannt wird. Man "pusht" einen Schwarzweißfilm, der unterbelichtet wurde, indem man ihn länger entwickelt.
mehr Filme verbraucht, nicht lange auf die Entwicklung warten will, idealerweise auch selbst Vergrößerungen davon anfertigt, seine Negative nicht aus der Hand geben will, seine Negative nach speziellen Verfahren (zum Beispiel Push-Entwicklung) ...
Dabei ist es unerheblich ob man analog oder digital fotografiert: Es gibt sowohl hochempfindliche Filme als auch ebenso lichtempfindliche Digitalsensoren (handelsüblich derzeit bis ISO 3200/36° ohne Push-Entwicklung).
Das verbreitetste Verfahren ist die Unterbelichtung, verbunden mit einer verlängerten Entwicklung (Push-Entwicklung).
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