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Schraubfilter

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Schraubfilter (Einschraubfilter) haben auf einer Seite ein Außengewinde, das ins Objektiv-Innengewinde geschraubt wird, auf der anderen ein Innengewinde für weitere Filter. So können viele Filter auf einmal kombiniert werden.

 


Schraubfilter
Es lassen sich vor allem zwei verschiedene Bauformen von Filtern unterscheiden. Die häufigste Form ist der Schraubfilter. Diese wird in das Filtergewinde des Objektivs eingeschraubt.

Filter werden sowohl als Einschraubfilter (zumeist aus Glas) als auch als Systemfilter (meist als Folie) angeboten. Beide Bauweisen haben Vor- und Nachteile.
Glasfilter werden, wenn Sie mehrere brauchen, schnell recht teuer.

Weitverbreitet sind Einschraubfilter. Bei ihnen sind runde Filterscheiben in meistens Messing eingefaßt.

Die Firma OPTIC MAKARIO in Mönchengladbach bietet beispielsweise Objektivschraubfilter für die Color-IR-Fotografie als Longpassfilter von 550, 630, 670 und 700 nm, bzw. 830 nm [s/w-IR] für alle gängigen Gewinde an.

Auf der Fassung der Einschraubfilter ist meist der Verlängerungsfaktor eingarviert. Der Faktor 2 verlangt 2 Blenden mehr Licht, wenn also die Belichtung f8 bei ¹/500 sek.

Sie zeigen den Effekt beim Verschieben der Filterscheibe. Das rechte Bild 10 entstand mit einem Einschraubfilter Color Spot Red. Das Hintergrundlicht fällt von rechts ein, so dass die Abschattung nicht ganz mittig erscheint.

Der Verlauf kann durch drehen des Filters dem Bild angepasst werden. Etwas ungünstig ist es, dass bei Schraubfiltern sich die Verlaufhöhe innerhalb des Bildes nicht verändern lässt normalerweise befindet sich der Verlauf auf halber Höhe.

Sehen Sie noch: Filter, Objektiv, Objektive, Licht, Filterhalter

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