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Schwarzschildeffekt

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Schwarzschildeffekt
Der Schwarzschildeffekt besagt, daß - je nach Helligkeit - Veränderungen der Blende nicht proportional durch Veränderungen der Belichtungszeit zu kompensieren sind.

 


Schwarzschildeffekt
Im Bereich extrem langer und extrem kurzer Belichtungszeiten tritt ein Empfindlichkeitsverlust ein, der durch eine Verlängerung der Belichtungszeit kompensiert werden muß.

Schwarzschildeffekt bei langen oder sehr kurzen (Kurzzeiteffekt) Belichtungszeiten verringert sich die Empfindlichkeit fotografischen Materials,
Weinland-Effekt - Erhöhung der Empfindlichkeit durch kurzzeitige intensive Vorbelichtung, ...

Schwarzschildeffekt:
Die Empfindlichkeit von Filmmaterial sinkt bei sehr langen und bei ultrakurzen (Blitz) Belichtungszeiten. Eine allgemeingültige exakte Formel läßt sich hier nicht aufstellen, da jeder Film anders reagiert.

Schwarzschildeffekt
Beschreibt das Versagen des Reziprozitätsgesetzes bei extrem kurzer oder langer Belichtung, bei dem ein Empfindlichkeitsverlust eintritt, der durch längere Belichtung korrigiert werden muss.

Schwarzschildeffekt
In einem weiten Bereich arbeitet Filmmaterial linear, dass heißt bei halbierter Lichtmenge aber doppelt langer Belichtungszeit erzielt man die gleiche Schwärzung.

Der Schwarzschildeffekt ist abhängig von der Filmart und der Filmsorte. Eine Belichtungszeit von einer Sekunde führt beispielsweise bei den meisten Farbnegativ- und Farbdiafilmen noch nicht zum Schwarzschildeffekt.

Dieser nach seinem Entdecker benannte Schwarzschildeffekt tritt bei Belichtungszeiten ab etwa einer Sekunde auf; der Faktor, um den die Belichtung verlängert werden muss, hängt vom Filmmaterial ab.

Schwarzschildeffekt [Fotolexikon]
Schwarzweißfilm [Fotolexikon]
Selbstauslöser [Fotolexikon]
Sensor [Fotolexikon]
Sensorebene [Fotolexikon]
Shift-Objektiv [Fotolexikon]
Silberhalogenid [Fotolexikon]
Simultankontrast [Fotolexikon] ...

Was ist der Schwarzschildeffekt?
Kurz gesagt besagt dieser, dass die Filmempfindlichkeit bei sehr kurzen (unter 1/1000 sec!) und sehr langen Belichtungszeiten (ab einigen Sekunden) nicht mehr konstant ist, sondern abnimmt. D. h.

Bei der Belichtungssteuerung muss in der analogen Fotografie jedoch der Schwarzschildeffekt beachtet werden. Dieses Phänomen tritt bei längeren Belichtungszeiten auf und kann zu unterbelichteten Aufnahmen führen.

Der österreichische Astronom Schwarzschild entdeckte, dass diese Beziehung bei sehr langen Belichtungszeiten nicht mehr zutrifft (daher auch die Bezeichnung Langzeitfehler oder Schwarzschildeffekt); das heisst, ...

Zu beachten ist, dass bei chemischem Filmmaterial durch den Schwarzschildeffekt längere Belichtungszeiten notwendig sind, als der Belichtungsmesser angibt. Diese Abweichung ist abhängig vom Filmmaterial.

größer als 30s habe ich weggelassen, um im Bereich dessen zu bleiben, was Kleinbildkameras typischerweise leisten. Natürlich kann über die Bulb-Einstellung der Kamera länger belichtet werden, aber dann sind Eigenheiten des Films (Schwarzschildeffekt) ...

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