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Laktasemangel kann verschiedene Ursachen haben: Angeborener Laktasemangel (absolute Laktoseintoleranz): Aufgrund eines Gendefektes ist die Laktasebildung stark eingeschränkt, oder es kann überhaupt kein Enzym gebildet werden (so genannte Alaktasie).
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Laktasemangel kann angeboren sein und bereits beim Säugling Durchfall verursachen. Tritt der Mangel in späteren Jahren auf, so bleibt die Ursache oft unbekannt oder ist auf eine andere Erkrankung des Darmes (zum Beispiel Entzündung) zurückzuführen.
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Der Laktasemangel kann viele Ursachen haben. Heilen kann man ihn nicht. Die Betroffenen müssen selbst herausfinden, wie viel Milchzucker sie vertragen und ihre Essgewohnheiten entsprechend anpassen.
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Sofern ein Laktasemangel besteht, sollten an Milchprodukten vor allem Joghurt und bestimmte Käsesorten, zum Beispiel Appenzeller, verzehrt werden.
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Bei leichtem Laktasemangel kann Laktase als Medikament zugeführt werden. Mögliche KomplikationenUnter Verzicht auf milchzuckerhaltige Produkte gehen die Beschwerden meist weg.
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Bei der primären Laktasemangel Erscheinung unterscheidet man zwischen neonatalem Laktosemangel, der auf Grund genetischer Disposition auftritt, aber recht selten ist. Und der physiologische Laktasemangel.
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Grundsätzlich unterscheidet man den primären von dem sekundären Laktasemangel. Ersterer ist der Häufigere, er ist erblich bedingt und tritt meistens erst im Erwachsenenalter auf.
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Zum vollständigen Krankheitsbild der Sprue gehört fast immer ein Laktasemangel. Aus diesem Grund ist es besser, am Anfang der glutenfreien Diät auch auf Milchprodukte wie zum Beispiel Käse, Quark und Yoghurt zu verzichten.
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Neben einem primären oder angeborenen Laktasemangel, der bereits im Säuglingsalter auftritt, unterscheidet die Ernährungswissenschaft den erworbenen und den sekundären Laktasemangel.
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Es gibt verschiedene Formen des Laktasemangels: den genetisch bedingten (primären) und den erworbenen (sekundären) Mangel.
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Ein Beispiel ist die Milchunverträglichkeit: Personen, die den in der Milch enthaltenen Zucker (Laktose) wegen eines Fermentmangels ( Laktasemangels) nicht abbauen können, bekommen nach dem Genuss von Milch Bauchschmerzen mit Durchfall.
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Wenn zu wenig oder gar keine Laktase vorhanden ist (15% der Deutschen haben einen Laktasemangel!), wird der Milchzucker in den Dickdarm transportiert und dort von Bakterien vergoren. Der Darm rebelliert.
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Laktose-H2-Atemtest: Laktose (50 g) wird oral zugeführt und der H2-Gehalt der Atemluft gemessen. Er steigt bei LAktasemangel im Dünndarm stark an, da ungespaltene Laktose ins kolon gelangt und dort von den Bakterien unter Bildung von H2 zersetzt wird.
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Beispiele sind Milchprodukte, Kaffee, Alkohol oder gebratene Speisen. Ernährungsabhängige Faktoren wurden aber in den Studien selten unter sucht. Laktasemangel: Ein Zusammenhang von RDS und Milchzuckerunverträglichkeit ist möglich.
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