Schreckenberger Ende des 15. Jh. entdeckte man im Erzgebirge große Silbervorkommen. Ab 1498 wurden aus dem Silber der Bergwerke des Schreckenbergs sächsische Groschen geprägt, die nach ihrer Herkunft "Schreckenberger" genannt wurden.
Die Schreckenberger hatten aufgrund ihres Reinheitsgrades einen hohen Wert. Daher stammt auch der Ausspruch: Bist ein reicher Annaberger, hast den Sack voll Schreckenberger.
Schreckenberger (auch Engelsgroschen) Sächsische Silbergroschen, die von 1498 bis 1571 aus den Silbervorkommen des Schreckenberges bei St. Annaberg geprägt wurden.
Außerdem stellte man minderwertige Schreckenberger (12-Kreuzer-Stücke) her, die bald nur noch als weißgesottene Kupfermünzen ausgegeben wurden.
4 Groschen geprägt, die aber Schreckenberger genannt wurden, weil die Rechnung nach Batzen dort nicht üblich war. Die Nominale wurden nach der Kipperzeit weitgehend gemieden und verschwanden allmählich aus dem Umlauf.
Schreckenberger = Sächsische, aus dem Silber des Schreckenbergs gemünzte Groschen. Schrötlingsriss = entstehen durch Materialschwäche bzw. zu hohem Prägedruck. siehe auch Fehlprägungen.
In Sachsen galten zu Beginn des 16. Jh. zum Beispiel l G. = 2 halbe Groschen = 7 Schreckenberger = 21 Zinsgroschen = 252 Pfennige =504 Heller. In Deutschland wurden die Gulden 1876 außer Kurs gesetzt. Siehe auch Geldzeichen ...
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